Kelim Teppiche
Fakten
Kelim-Teppiche sind traditionelle Flachgewebe-Teppiche mit Ursprung in verschiedenen Regionen des Nahen Ostens. Ursprünglich wurden sie von Nomaden nicht nur als Bodenbelag genutzt, sondern auch als Wandbehang, Sitzmatte oder Decke verwendet.
Ihre Herstellung variiert je nach Region und kultureller Tradition. Im Allgemeinen werden Kelims auf horizontalen Webstühlen von Hand gewebt, wobei farbige Wollfäden in charakteristischen Mustern miteinander verflochten werden.
Typisch für Kelim-Teppiche sind klare geometrische Formen, lebendige Farben und ein ausdrucksstarkes Design. Viele Muster tragen symbolische Bedeutungen und erzählen von der Geschichte, Kultur und Lebensweise der Gemeinschaften, aus denen sie stammen.
Im Gegensatz zu klassischen handgeknüpften Teppichen besitzen Kelims keinen Flor. Ihr flaches Gewebe sorgt dafür, dass Vorder- und Rückseite nahezu identisch aussehen und der Teppich beidseitig verwendet werden kann.
Traditionell werden Kelim-Teppiche aus handgesponnener Schafwolle gefertigt. Dadurch verbinden sie natürliche Strapazierfähigkeit, authentische Handwerkskunst und eine zeitlose, dekorative Wirkung.